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1. Kellinghusener Bogenclub veranstaltet „Rensinger Schwinge“ Kellinghusen/sch – Zum fünften Mal seit 2004 richtet der 1. Kellinghusener Bogenclub die „Rensinger Schwinge“ aus. Teilnehmen werden an dem 3D-Turnier am kommenden Wochenende auf dem Gelände an der Luisenberger Straße rund 200 Bogenschützen aus ganz Deutschland. Geschossen wird in folgenden Bogenklassen (Longbow glasbelegt und traditionell; Jagdrecurve; Recurve olympisch und blank; Compund blank, limitiert und unlimitiert) auf dreidimensionale Ziele. Das sind originalgetreue Nachbildungen von in freier Natur lebender Tiere. „Vom Eichhörnchen bis zum Bison sind alle Größen mit dabei“, erklärt Arno Ruh, Vorsitzender der Bogenschützen. Aufgebaut sind für die Teilnehmer jeweils 32 Stationen, die sich auf einer Strecke von zirka sechs Kilometern Länge im Bereich Rensing verteilen. Geschossen wird auf die Attrappen aus unterschiedlichen Entfernungen. „Die Ziele stehen zwischen zwölf und 65 Metern von den Bogenschützen entfernt. Die Teilnehmer erwarten unterschiedliche Anforderungen und Schwierigkeitsgrade“, betont Arno Ruh, dass die „Rensinger Schwinge“ kein leichtes Turnier ist. Unterteilt sind die Wettbewerbe in folgende Klassen: Damen, Herren, Jugend (bis einschließlich 17 Jahre), Schüler (bis einschließlich 13 Jahre) und Minis (bis einschließlich 7 Jahre). Der Veranstalter weist darauf hin, dass Zuschauer die Wettbewerbe hautnah miterleben können. Aus Sicherheitsgründen bittet er die Interessierten aber, nicht auf eigene Faust in das Wettkampfgelände zu gehen, sondern sich vorher bei der Turnierleitung anzumelden. Sie hat ihren Standort auf dem Turniergelände an der Luisenberger Straße. Wettkampfbeginn am Sonnabend und Sonntag ist jeweils um 9 Uhr. Die Siegerehrung am Sonntag findet voraussichtlich um 17 Uhr statt. Wenn die Schützen zum Wettbewerb antreten, dann hat ein Mann bereits ganze Arbeit geleistet. Joachim Lehde (59) hat die letzten Wochen dazu genutzt, um den gesamten 3D-Tierbestand des 1. Kellinghusener Bogenclubs zu sichten und die schadhaften Stellen an den Exponaten auszubessern. Leicht war diese Arbeit nicht, denn die Attrappen wiegen aufgebaut zwischen einem und 150 Kilogramm. „Die Arbeit streckt sich hin, doch ohne sie ist die Organisation unvollständig“, ist sich Joachim Lehde der Notwendigkeit seines handwerklichen Einsatzes bewusst. Weitere Infos über www.kellinghusenerbogenclub.de.
Foto: 050/sch: Joachim Lehde (li.) und Arno Ruh erwarten am Wochenende 200 Bogenschützen zur „Rensinger Schwinge“
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